Möhren, und auch anderes Saatgut, (besonders die Sorten die man man in Reihen aussäht), keimen besser wenn man die ganze Packung Saatgut mit einer Handvoll Sand vermischt, und warm vorkeimen lässt. Bei Möhren, beispielsweise, verteilen sich die Samen dadurch auch viel besser, und durch diesen kleinen Profi-Trick wird auch verhindert dass das Gemüse zu dicht nebeneinander wächst.
Am Besten ist wenn man früh genug die befallenen Stellen wegschneidet, falls nichts mehr hilft kann man als „Letztes Mittel" Halb Spiritus/Halb Wasser aufsprühen! Aus der Chrysantheme wird übrigens das einzige wirksame Bio-Mittel gegen Blattläuse hergestellt.
Eine Mischung aus Brennessel- und Beinwellblättern ist eine ideale Bodenbedeckung für „braunfaulgefährdete" Tomaten. Außerdem wehren die feinen, stacheligen Häärchen auf dem Laub Schnecken ab. Darüber hinaus liefern Beinwellblätter neben Stickstoff den für die Fruchtbildung wichtigen Mineralstoff Kali und Brennesseln die blattstärkende Kieselsäure.
Holunder & Holunderjauche!
Mehltau
geht zurück wenn man Milch, oder Molke
mit 9 mal soviel Wasser
verdünnt aufsprüht!
Gegen Mehltau haben australische Forscher
ein wirksames Naturmittel entdeckt. Verdünnt man einen Teil Milch,
oder flüssige Molke, mit neun Teilen Wasser und besprüht die
Reben geht der Befall zurück.
Ausprobieren kann man auf jeden Fall mal Zwiebeljauche
Zur weiteren Boden Verbesserung eignen sich in unserem Garten auch Gesteinsmehle. Sie sind ausgesprochen hilfreich, denn mit ihnen kann man kaum Fehler machen. Natürlich muss man auf ihre Zusammensetzung achten. und man muss auch wissen, wie der Gartenboden beschaffen ist, ob er mehr säuerlich oder alkalisch ist. Aber ansonsten geht man kein Risiko ein, da ihre Wirkstoffe von den Mikroorganismen im Boden nur langsam aufgeschlossen werden. Übcrdüngcn ist auf diese Weise nicht möglich. Außerdem bewirken Gesteinsmehle auch, dass der Boden seine Feuchtigkeit und seine Nährstoffe besser behält: dass die Struktur krümeliger wird und sich die Bodenlebewesen wohl fühlen und vermehren, da sie gut versorgt sind.
Zimmerpflanzen
gedeihen prächtiger und kräftiger wenn man sie ab und an mit
kohlensäurehaltigem Mineralwasser - statt mit Leitungswasser
gießt.
Besonders auch für Stecklinge, die lange in
zimmertemperiertem Wasser stehen, ist es sehr gut häufig
Mineralwasser aufzufüllen, da die Kohlensäure Fäulnis
verhindert, und Bakterien tötet.
Gründünger:
Im Juli sind die ersten Gemüsebeete bereits abgeerntet. Werden sie
nicht mehr bepflanzt, sollte man den Boden nicht offen liegen
lassen, sonst wird er von Unkraut besiedelt und Nährstoffe
ausgewaschen. Gründüngung schützt den Boden. Klassische
Gründüngungspflanzen sind:
Für den Sommer: Bienenfreund,
Bitterlupine, Erdklee, Flachs, Gelbsenf, Hafer, Sommerwicke und
Platterbse.
Für den Winter: Dinkel, Esparsette, Inkarnatklee,
Luzerne, Winterraps, Winterwicke.
Aus dem Buch „Gesunder
Garten durch Mischkultur" habe ich den Tipp immer Reihen von
Gründünger-Saat,
von genau 40 cm, (gleichmäßig wechselnd
zwischen Senf, Ackerbohne, und Spinat), zu sähen. So ist klare
Aufteilung zu erkennen. Diese Vorsaaten halten den Boden locker,
schützt den Boden durch Schatten vor Austrocknung, verhindert dass
Unkräuter überhaupt keimen können, gibt Humus und Stickstoff in
Boden. Man soll diese Pflanzen aber nur Handhoch wachsen lassen,
dann einfach unterhacken.
Grundsätzlich
benötigt man dafür ein oder mehrere (je nachdem, wie viele
Jauchen man herstellen möchte) Gefäße. Man kann Plastikeimer
oder Steinguttöpfe nehmen. Metallbehälter sind wegen der
chemischen Reaktionen nicht angebracht. Die Gefäße sollten ihren
Platz. an einer sonnigen Stelle haben, eventuell an der Südseite
der Garage oder eines Schuppens. Sonnenbestrahlung ist jedenfalls
erwünscht. Sind die Pflanzen und Kräuter klein, so füllt man den
Behälter nur zur Hälfte damit, sind sie sperrig wie zum Beispiel
ganze Brennnesseln, so kann man das Fass total füllen, da das
Pflanzen-gut sowieso zusammenfällt. Dann gießt man mit, nach
Möglichkeit abgestandenem, Wasser zwei Fingerbreiten vor dem Rand
auf. Das Wasser darf nicht bis zum Rand reichen, da durch die
Gärung die Flüssigkeit schäumt und hochsteigt. Damit der Inhalt
des Jauchefasses nicht unrühmlich zu stinken beginnt, streut man
einige Hände voll Stcinmchl darüber, auch über den Kompost. Man
kann zur weiteren Verbesserung der Brühe etwas Horn- und
Knochenmehl dazugeben,
Einmal pro Tag wird umgerührt - das ist
wichtig, damit Sauerstoff an das Gebräu gelangt. Vorsichtshalber
sollte man einen Gitterrost aus Holz oder Plastik auf den Behälter
legen, damit nichts Verkehrtes hineinfällt. Wenn die Jauche nicht
mehr schäumt und eine schöne dunkelbraune Farbe hat, ist sie
fertig- meist nach zwei Wochen. Die Portion, die man verwenden
will, sollte man aber vorher durch ein altes Sieb gießen, damit
keine glitschigen Pflanzenteile in die Gießkanne
geraten.
Unverdünnt darf sie nicht verwendet werden, da sonst
Verbrennungen an den Pflanzen entstehen. Man verdünnt die
Portionen mindestens um das 10 Fache mit abgestandenem Wasser!
Empfindliche Pflanzen, wie unsere Salate, haben sie lieber noch
dünner. Generell kann man davon ausgehen, dass die Verdünnung
richtig ist, wenn die Flüssigkeit wie hellbrauner, schwacher Tee
aussieht. Der Star unter den Jauchen ist die Brenneseljauche. Sie
düngt und wirkt für alles Positive und gegen altes Negative im
Garten Regenwürmer lieben den Boden der mit Brenncsseljauche
gedüngt wird. Man verwendet dazu die ganze Pflanze, bevor sie
blüht. Da aber nicht jeder Brenneseln in seinem Garten, vor allem
in kleinen Gärten, dulden will (ebenso Schachtelhalm, Zinnkraut),
kann man Brenneseln, wie auch alle anderen Kräuter, getrocknet zu
Jauche ansetzen. Es gibt heute bereits Kräuterpackungen
(Brenneseln, Rainfarn, Schachtelhalm u.s.w.,), die zur
Jaucheherstellung bestimmt sind, von biologisch ausgerichteten
Samen- und Pflanzen-Großhandlungen /zu kaufen.
Überdüngte
Erde wässern!
Die Nährstoffe in Dünger sind chemisch gesehen
Salze. Werden sie nicht verbraucht, reichern sie sich im Boden an
und „versalzen" ihn. Das geschieht unter Glas häufiger als
im Freiland, da der auswaschende Regen fehlt. Eine Sichere Methode
um Versalzungen zu beheben: eine 2 cm dicke Bodenschicht abtragen
und anschließend kräftig wässern. Dazu sind 30 bis 40 Liter
Wasser pro Quadratmeter nötig. Wiederholen sie das Durchspülen an
mehreren Tagen hintereinander.
Gemüse
und Kräuter
aus dem „Erdbeutel"
Eine besonders Platz
sparende Methode ist die Gemüsekultur in Erdsäcken. Dazu reicht
schon ein Eck auf dem Balkon Die Pflege ist sehr einfach, denn die
Erde enthält für die ersten Wochen alle notwendigen Nährstoffe.
Auch Hacken und Unkraut jäten entfällt, da die Folie jeglichen
Fremdwuchs verhindert. Nur wässern muss man regelmäßig. Ein
Trichter, den man in der Nähe der Pflanzen in die Erde sticht und
mit Wasser auffüllt, erleichtert das Gießen. Ist er leer, kommt
die nächste Pflanze an die Reihe. Stechen Sie vor dem Bepflanzen
auf der Unterseite der Erdsäcke kleine Löcher in die Folie, damit
überschüssiges Wasser abläuft. Auf der Oberseite schneidet man
mit einem scharfen Messer Löcher mit 8 bis 10 cm Durchmesser aus
oder stanzt sie mit einer leeren Konservendose aus. Zur Bepflanzung
sind kurzlebige Blattgemüse wie Salate gut geeignet. Auch
kleinwüchsige und robuste Kräuter wie Schnittlauch oder
Petersilie. Würzige Kräuter gedeihen im Erdsack einen Sommer lang
Blattsalate sind schon nach wenigen Wochen erntereif. Sollen Arten
mit längerer Kulturdauer gepflanzt werden, düngt man ab der
sechsten Woche ein bis zweiwöchentlich mit einem wasserlöslichen
Dünger nach. Die Erde kann man nach der Ernte im Garten verwenden.
Gartenkühlschrank
selbst
bauen
und zwar so:
Fast jedes Gemüse lässt sich so bis zum
Frühjahr aufbewahren ,es bleibt dabei frisch und knackig. Buddeln
Sie eine etwa 50 Zentimeter tiefe Grube, und schlagen Sie sie mit
feinmaschigem Draht aus. Er sollte überall rund 20 Zentimeter aus
der Erde herausragen und fest mit Metallhaken oder Stöcken im
Boden befestigt werden. So haben Mäuse keine Chance, an den Vorrat
zu kommen. In die Grube wird eine zehn Zentimeter dicke Sandschicht
gefüllt, damit Feuchtigkeit versickern kann. Anschließend kommt
eine dicke Lage Stroh drauf. Wichtig: Bevor Mohren, Kohlrabi,
Sellerie, Rettich und Rüben in die Grube fahren, müssen sie
gereinigt werden: Blätter abmachen, Erde abbürsten. Das Gemüse
muss unbeschädigt sein und darf nicht gewaschen werden. Sonst
verfault es im Erdloch! Porree, Kohlköpfe und Endivien- oder
Eisbergsalat werden einzeln in Zeitungspapier gewickelt und in
einer Holzkiste in die Miete gestellt. Auf das eingelagerte Gemüse
kommen schließlich eine weitere dicke Lage Stroh und Erde. Zum
Schutz vor Frost wird das Erdloch mit Stroh und Zweigen abgedeckt -
fertig ist die Miete. Das Gemüse kann den ganzen Winter Stück für
Stück entnommen werden.
Riesige
Pflanzflächen
auch auf Balkon
durch Turm
aus Eimern
Eine
„Eimer-Säule": Aus verschiedenen Eimergrößen wird eine 1
bis 1,50 Meter hohe Säule gebaut, unten der größte Eimer wird
mit Erde gefüllt,
darauf werden Eimer ohne Boden in die Mitte
aufgesetzt und auch mit Erde gefüllt, nach oben immer schmaler und
kleiner werdend. Nun kann man auch an den Seiten und an allen
möglichen Stellen Löcher einschneiden und dort überall etwas
einpflanzen und sähen.
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