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Interview mit uwe.martine@prisodi.de
Dieses Interview mit dem Komponisten und Chefredakteur Uwe Martin fand
am 11. Jan. 2009 in den Cubase-Tonstudios in Braunschweig-Melverode statt
PriSoDi fragt:
Martin, schön dich zu Sehen, es ist lange her dass wir von Dir gehört hatten.
Es ist ruhiger geworden, was Dich, deine Projekte, und Performances betrifft,
Du sollst es in den 90er Jahren ja auch nicht leicht gehabt haben, und sogar
im Staatsgefängnis Wolfenbüttel gelandet sein? Was war passiert, „Martin“?
-------------------------Uwe Martin:-------------------------
Well, its Amazing, its tatsächlich so, ich wurde in der Psycho-Mühle verhaftet,
soll mir da unbefugten Zutritt, zu einer geschlossenen Station verschafft haben.
Well, in the Reality bin ich bloß einem Essenswagen hinterher getorkelt, wurde
dann auf dieser, angeblich, sicher geschlossenen Station sofort von vier extrem
kräftigen Pflegern „außer Kraft gesetzt“ und der örtlichen „Schmiere“ überstellt.
PriSoDi fragt:
Nach dem Theater sollst Du ja sogar noch eine Woche auf der Sicherheitsstation
des Wolfenbüttler Staatsgefängnisses gesessen haben, war das denn echt So?
-------------------------Uwe Martin:-------------------------
YES, its Real ! ! !
PriSoDi fragt:
Martin, Du bist echt hart im Nehmen, und nach all den Sachen die Du so erlebt
hast da im „Knast“, produzierst Du trotzdem jetzt echt wieder eine neue, total
zärtliche und „verschmuste Kuschelrock Volume 8 CD“, wie passt das zusammen?
Müsstest Du jetzt nicht, erst recht, richtig harten Hip-Hop machen, auf der CD?
-------------------------Uwe Martin:-------------------------
Nomazing, ich finde die meiste andere Musik, von anderen Typen,
meist echt voll zu angeberich ! ! !
PriSoDi fragt:
Nicht so laut, „Martin“! Du bist in zig Communities, Foren, und Live-Acts
beteiligt, willst 2008 bei "Live-Aid" mitmachen und bastelst gerade sogar an
Songs von Sting & Jounna Melperton mit rum. Das sind Weltstars, Du selber
machst aber fast nur Lokal-Acts & Perfms, wie passt das zusammen?
-------------------------Uwe Martin:-------------------------
Oh, its amazing, An Stings Songs bastelte ich schon mit rum als Sting noch
mit Andy und Gordon auf Tour in Portsmouth tingelte, ich wollte damals ein
Live-Album mit den Jungs von NSync machen, aber es hat halt nicht sein
sollen! Brian Shepperten, von „Movement-Records“ in Pencilten, war damals
dagegen ein Mainstream-Album, mit den besagten Acts, zu produzieren.
PriSoDi fragt:
Was man gehört hatte war dass die Leute damals nicht zu deinem Song
"Kissings in the Moonlight" performen wollten. Dieser Titel ist einer deiner
Ersten gewesen, warum spielst Du immer & immer wieder die selben Sachen?
-------------------------Uwe Martin:-------------------------
......"Die selben Sachen"??? Ähh, Kommst Du durch Kollege ??? Its amazing!
PriSoDi fragt:
Von deiner Arbeit in den Staaten ist hier in BS nur wenig bekannt geworden
nämlich dass dort kein Radiosender deinen Song „Kissings in the Moonlight“
gespielt hat. Der Song ist im Original voll von versteckten Anspielungen auf
"Motherfucking", Gewalt drückt offene Verachtung für Homosexuelle aus.
Vor allem hat die Zensur aber gestört dass es in fast allen deiner Songtexte
meist nur um „Storking“ geht. Was soll das Theater, willst Du angeben?
-------------------------Uwe Martin:-------------------------
Ich hatte damit gar nichts zu tun! Ich hatte den Text nicht selbst geschrieben.
In den Staaten ist es üblich die Texte von Profis machen zu lassen, und die
besten, billigsten Texter kriegte man damals halt im dem Ghetto wo auch Eminems
"Reime" entstanden & performt sind. Das mit dem „Stork“ hat aber doch etwas
Autobiografisches. Ich will darauf aufmerksam machen dass der eigentliche,
der klassische „Stork“ doch gar nichts mit Gewalt oder Kriminalität zu tun hat!
„Stork“ im Ursprünglichen, ist Ende der 80er Jahre, in der Kleinstadt
Königslutter entstanden, und hatte rein gar Nichts mit Agression, oder so,
zu tun! Daraus ist dann aber leider, in den 90er Jahren in den USA, dieser
unheimliche Rummel, und dieser ganze, ekelhafte „Storking-Kult“ entstanden!
PriSoDi fragt:
Du hast mittlerweile genau 1024 Songs komponiert, wurde letztens in us-
amerikanischen Szene-Blättern geschrieben, warum diese extreme Dimension,
warum genau 1024? Warum verkaufst Du nicht wenigstens ein paar deiner Titel?
-------------------------Uwe Martin:-------------------------
In den 80ern hatte ich ein Keyboard - was mittlerweile schon 17 Jahre her
und somit nach dem Gesetz verjährt ist - !!! besorgt und dort waren nun mal
4 Standart-Grooves drauf vorprogrammiert. Wenn Du die Mucke durch den PC
jagst kommt halt immer wieder 4 raus 4 mal 4 mal 4 mal 4, u.s.w., du weißt
schon, da kommt dann halt irgendwann diese komisch hexadezimale Zahl raus!
Verkaufen würde ich sie schon, aber nur unter einer Bedingung: Dass Ich sie
mir dann aber Selber auch noch anhören darf und weiter mit rumbasteln darf!
Sorry, its Amazing!
PriSoDi fragt:
O.K., das wars, Wir danken Dir, und hoffen dass Du noch viel Projekte
startest! Schüss, “Martin”, und grüß deinen Betreuer, den Grafen B. von C.!